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Bericht zur Umsetzung der Agenda der Allianz für Menschen mit Demenz vorgestellt

Bundesfamilienministerin Giffey und Bundesgesundheitsminister Spahn starten die Entwicklung einer Nationalen Demenzstrategie

Bundesfamilienministern Dr. Franziska Giffey und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn haben am 19. September 2018 den Bericht zur Umsetzung der Agenda vorgestellt und gemeinsam den Startschuss für die Entwicklung einer Nationalen Demenzstrategie gegeben.  Bei der Veranstaltung in der Seniorenstiftung Prenzlauer Berg in Berlin wurde das Engagement der beteiligten Partner der Allianz für Menschen mit Demenz gewürdigt.

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey: „Demenz kann jede und jeden von uns treffen. Die Diagnose darf nicht dazu führen, dass Menschen von der Gesellschaft ausgeschlossen werden. Der Bericht zeigt, dass es uns durch eine Fülle konkreter Maßnahmen vor Ort gelungen ist, die Lebenssituation vieler Erkrankter und ihrer Angehörigen zu verbessern - auch durch die Beratungs- und Unterstützungsangebote der 500 Lokalen Allianzen für Menschen mit Demenz, die von meinem Ministerium gefördert werden. Nun starten wir die Entwicklung einer Nationalen Demenzstrategie. Dabei steht für mich eines im Vordergrund: Wir müssen es schaffen dass die Rahmenbedingungen für Menschen mit Demenz bundesweit verbessert werden. Zum Beispiel ist unser Ziel, gleiche, gute Qualität bei den Anlaufstellen vor Ort im ganzen Bundesgebiet zu schaffen.“

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn: „Menschen mit Demenz und ihre Familien gehören in die Mitte der Gesellschaft. Es darf kein Tabu mehr sein, über Demenz zu sprechen. Wir brauchen eine demenzfreundliche Gesellschaft. Hier hat die Allianz für Menschen mit Demenz wichtige Fortschritte gebracht – aber wir müssen als Gesellschaft weiter daran arbeiten, das Leben für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen lebenswerter zu machen. Daher werde ich mit meiner Kollegin Dr. Giffey die Nationale Demenzstrategie starten, die auf der bewährten Zusammenarbeit der Allianz für Menschen mit Demenz aufbaut. Jeder ist gefragt, die Situation von Demenzkranken zu verbessern. Dazu gehört eine gute pflegerische und medizinische Versorgung genauso wie ein verständnisvoller Umgang im Alltag – in Arztpraxen, Krankenhäusern, Bürgerämtern oder im Supermarkt.“

Monika Kaus, Vorstandsvorsitzende der Deutschen Alzheimer Gesellschaft: „Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen brauchen auch nach Beendigung der Arbeit der Allianz – nicht nur angesichts steigender Zahlen - die Unterstützung aller Akteure im Themenfeld Demenz. Von daher ist es richtig, mit einer nationalen Demenzstrategie gemeinsam weitere Ziele zu erarbeiten und umzusetzen. Dafür müssen auch Ressourcen bereitgestellt werden.“

 

Den vollständigen Bericht finden Sie unter:
www.BMFSFJ.de/bericht-demenzagenda
Die Kurzfassung des Berichts, PDF, 2,1 MB finden Sie hier

Die Pressemitteilung finden Sie hier, (PDF, 59 kB)

Informationen

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